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Generalkonsul Huang Yiyang besucht Vertreter aus Wirtschaft, Sport und Bildungswesen in Baden-Württemberg

2025-03-18

Vom 16. bis 18. März besuchte Herr Generalkonsul Huang Yiyang das Bundesland Baden-Württemberg und traf sich mit verschiedenen Persönlichkeiten, darunter Herrn Rouven Kasper, Vorstand Marketing und Vertrieb der VfB Stuttgart, Herrn Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, Herrn Prof. Dr. Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen, sowie Herrn Erbe, Geschäftsführer des Medizintechnikunternehmens Erbe. Mit den Gesprächspartnern führte Generalkonsul Huang einen intensiven Austausch über die bilaterale Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland in den Bereichen Sport, Messewesen, Medizin und Jugendaustausch.

 

Generalkonsul Huang betonte, dass Baden-Württemberg über eine starke Wirtschafts-, Bildungs- sowie Kultur- und Sportlandschaft verfüge und über eine lange, erfolgreiche Geschichte der Zusammenarbeit mit China in verschiedensten Bereichen blicke. Angesichts der derzeit komplexen und sich wandelnden internationalen Lage sowie globaler Herausforderungen bewahre China weiterhin Stabilität, Kontinuität und Berechenbarkeit seiner Politik. Als die zweit- bzw. drittgrößten Volkswirtschaften der Welt sollten China und Deutschland gemeinsam für mehr Stabilität und positive Impulse auf globaler Ebene sorgen. Er lade Freunde aus allen gesellschaftlichen Bereichen Baden-Württembergs herzlich ein, am ersten chinesisch-deutschen Städtegipfel sowie an der zweiten Konferenz für Best-Practice-Beispiele von ESG-Initiativen chinesischer und europäischer Unternehmen teilzunehmen, um den Austausch und die Kooperation mit China auf ein neues Niveau zu heben.

 

Herr Kasper stellte die Entwicklungsgeschichte, das Geschäftsmodell sowie die strategische Ausrichtung des VfB Stuttgart vor. Er betonte, dass sich der Verein im wirtschaftlich und technologisch innovativen Bundesland Baden-Württemberg befinde und enge Beziehungen zu global agierenden Konzernen wie Mercedes-Benz und Porsche sowie zu zahlreichen leistungsstarken mittelständischen Unternehmen pflege. Gemeinsam bildeten sie ein einzigartiges Netzwerk mit lokaler Verankerung und internationaler Ausrichtung. Mit Freude erinnerte sich Herr Kasper an seine beruflichen Erfahrungen in China und erklärte, dass sowohl er persönlich als auch der Verein großen Wert auf Internationalisierung und den chinesischen Markt legten. Der VfB sei entschlossen, die Zusammenarbeit mit China weiter auszubauen, insbesondere durch die Nutzung der Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und der Provinz Jiangsu, um den Jugendaustausch im Fußball mit der Provinz Jiangsu und der Stadt Nanjing zu vertiefen.

 

Herr Bleinroth stellte die Besonderheiten der Messe Stuttgart sowie deren Kooperationen mit China vor. Er betonte, dass sich das Messeunternehmen auf die Bedürfnisse spezialisierter Zukunftsbranchen fokussiere und Messemarken mit den Merkmalen Offenheit, Innovation und Präzision in Bereichen wie High-End-Fertigung, digitale Technologien und erneuerbare Energien etabliere. Die Messe Stuttgart sei bereits seit über zehn Jahren in China aktiv und pflege enge Partnerschaften mit Regionen wie Jiangsu. Auch in Zukunft wolle man die Rolle als Brücke zwischen China und Deutschland weiter ausbauen. Die Messe Stuttgart werde sich als Kooperationspartner intensiv an der zweiten ESG-Konferenz für Best-Practice-Beispiele chinesischer und europäischer Unternehmen beteiligen.

 

Prof. Dr. Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen, stellte die Entwicklungsgeschichte, Fakultätsstruktur und das Bildungsmodell der Hochschule vor. Er berichtete, dass ihn persönlich eine jahrzehntelange Verbindung zu China verbinde und dass die Hochschule großen Wert auf internationale Kooperation lege. Durch Doppelabschlussprogramme und Kurzzeitaufenthalte pflege die Hochschule kontinuierlich einen freundschaftlichen Austausch mit China, wodurch bislang über 400 chinesische Studierende ein Austauschstudium in Esslingen absolvieren konnten. Im Anschluss an das Gespräch lud Prof. Dr. Wolfmaier Generalkonsul Huang zu einem Besuch der Labore für Wasserstofftechnologie und Maschinenbau der Hochschule ein.

 

Herr Erbe, Geschäftsführer des gleichnamigen Medizintechnikunternehmens, stellte die Unternehmensgeschichte, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie die Geschäftstätigkeit in China vor. Er erklärte, dass Erbe bereits seit über 50 Jahren mit China zusammenarbeite und Niederlassungen in Peking, Shanghai und Guangzhou unterhalte, die sich gut entwickelten. In Zukunft wolle das Unternehmen die Zusammenarbeit mit chinesischen Universitäten und Krankenhäusern weiter ausbauen, sich noch stärker an den Bedürfnissen des lokalen Gesundheitswesens orientieren und den chinesischen Markt weiterhin intensiv bearbeiten.


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