| Generalkonsul Huang Yiyang nimmt an Empfang des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg teil und stattet dem Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums einen Besuch ab |
| 2025-03-18 |
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Am 18. März nahm Herr Generalkonsul Huang Yiyang auf Einladung am Empfang teil, den Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann von Baden-Württemberg für die Vertreter des Konsularkorps veranstaltete. Rund 140 Teilnehmer, darunter Herr Staatsminister Dr. Florian Stegmann, Staatssekretär Florian Hassler sowie weitere Vertreter der Landesregierung und des Konsularkorps, waren anwesend. Am Nachmittag desselben Tages stattete Generalkonsul Huang dem Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, Herrn Dr. Patrick Rapp, einen Besuch ab. Herr Ministerpräsident Kretschmann erklärte, die Weltlage befinde sich in einem tiefgreifenden und komplexen Wandel, Europa und Deutschland stünden vor vielfältigen Herausforderungen und großen Unwägbarkeiten. Als wirtschaftlich, technologisch und ökologisch stark international ausgerichtetes Bundesland messe Baden-Württemberg der internationalen Zusammenarbeit große Bedeutung bei. Die Landesregierung sei bereit, mit den Vertretern des Konsularkorps in gutem Austausch zu bleiben, um gemeinsam globale Herausforderungen zu bewältigen.
Herr Staatssekretär Rapp betonte, das Wirtschaftsministerium von Baden-Württemberg lege stets großen Wert auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Die Zusammenarbeit mit den chinesischen Provinzen Jiangsu und Liaoning sei äußerst erfolgreich und bringe für beide Seiten gegenseitigen Nutzen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage sei das Wirtschaftsministerium bestrebt, den Austausch mit China weiter zu intensivieren und aktiv zur Förderung der Kooperationen zwischen Unternehmen und beiderseitiger Investitionen beizutragen.
Herr Generalkonsul Huang betonte, Baden-Württemberg sei eines der wirtschaftlich stärksten Bundesländer Deutschlands und ein „Vorreiter“ in der Zusammenarbeit mit China. Die langjährige Partnerschaft mit den Provinzen Jiangsu und Liaoning sei lebendig und fruchtbar. Angesichts der gegenwärtigen komplexen und sich wandelnden internationalen Lage sollten China und Deutschland als zweit- bzw. drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ihr Kooperationspotenzial insbesondere in den Bereichen bilaterale Industrieinvestitionen und nachhaltige Entwicklung weiter ausschöpfen, um gemeinsam mehr Stabilität und positive Impulse in die Weltwirtschaft einzubringen.
China sei bereit, mit Baden-Württemberg gemeinsam daran zu arbeiten, deutsche Qualität mit chinesischer Geschwindigkeit, deutsche Innovation mit dem chinesischen Markt und deutschen Handwerksgeist mit chinesischem Innovationsgeist zu verbinden, um gemeinsam großes Entwicklungspotenzial freizusetzen und Drittmärkte zu erschließen. Der erste Deutsch-Chinesische Städtegipfel in Frankfurt sowie die zweite ESG-Best-Practice-Konferenz für chinesische und europäische Unternehmen in Stuttgart stehen bevor – Baden-Württembergs Akteure aus Industrie, Wissenschaft und Forschung sind herzlich eingeladen, sich aktiv daran zu beteiligen. |
