| Generalkonsul Huang Yiyang trifft Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank Sabine Mauderer |
| 2025-02-06 |
|
Am 6. Februar stattete Generalkonsul Huang Yiyang der Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, Sabine Mauderer, einen Besuch ab. Frau Vizepräsidentin Mauderer hieß Generalkonsul Huang herzlich willkommen und erinnerte sich gerne an ihre Reise nach Peking und Shanghai im vergangenen Jahr. Sie zeigte sich tief beeindruckt von der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung Chinas, der Dynamik der Unternehmen sowie deren Innovationskraft. Sie bezeichnete den chinesischen Markt als ein „Fitnessstudio“, in dem multinationale Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können. Mauderer betonte, dass protektionistische Maßnahmen und Zollbarrieren nur Verlierer hervorrufen würden. Offenheit, Austausch und fairer Wettbewerb seien hingegen der Schlüssel zu gegenseitigem Nutzen und gemeinsamen Gewinnen. Die deutsch-chinesische Wirtschaftszusammenarbeit sei traditionell eng und tiefgehend. Angesichts zunehmender internationaler Unsicherheiten sei es heute umso wichtiger, den bilateralen Dialog zu stärken und neue Kooperationschancen zu erschließen.
Herr Generalkonsul Huang dankte Frau Vizepräsidentin Mauderer für ihre Teilnahme und den gelungenen Beitrag beim „China-Tag“ während der Euro Finance Week im vergangenen Jahr. Er würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen den Zentralbanken beider Länder und sprach seine Hoffnung aus, dass die Deutsche Bundesbank und Frau Mauderer persönlich die Entwicklung der deutsch-chinesischen Beziehungen weiterhin aktiv begleiten und unterstützen. Huang betonte, dass Deutschland und China als exportorientierte Volkswirtschaften und bedeutende Industrieländer gemeinsam den Freihandel und den Multilateralismus verteidigen. Beide Länder strebten aktiv nach industriellem Wandel und grüner Transformation. Angesichts der gegenwärtigen komplexen internationalen Lage und globaler Herausforderungen sollten beide Seiten ihr Kooperationspotenzial in Bereichen wie nachhaltige Entwicklung, grüne Technologie- und Finanzlösungen sowie bilaterale Industrieinvestitionen weiter ausschöpfen und gemeinsam zur Stabilität und positiven Entwicklung der Weltwirtschaft beitragen.
Darüber hinaus tauschten sich beide Seiten über weitere Themen von gemeinsamem Interesse aus. |
