| Chinesisches Generalkonsulat in Frankfurt und Stadt Frankfurt veranstalten gemeinsamen Empfang zum chinesischen Frühlingsfest |
| 2025-02-10 |
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Am Abend des 10. Februar herrschte festliche Stimmung im Kaisersaal des Frankfurter Römers: Das chinesische Generalkonsulat in Frankfurt und die Stadt Frankfurt richteten gemeinsam einen Empfang anlässlich des chinesischen Frühlingsfestes im Jahr der Schlange aus. Generalkonsul Huang Yiyang und die Erste Bürgermeisterin Frankfurts, Nargess Eskandari-Grünberg, hielten Ansprachen. Der Bürgermeister der chinesischen Partnerstadt Guangzhou, Sun Zhiyang, richtete per Video eine Grußbotschaft an die Gäste. Rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Finanzwesen, Medien, Wissenschaft, Bildung und Kultur sowie Vertreter des diplomatischen Korps, Bürgermeister umliegender Städte, Vertreter chinesischer Unternehmen, chinesische Studierende sowie Mitglieder der chinesischen Gemeinschaft in Deutschland nahmen an der Veranstaltung teil. Generalkonsul Huang übermittelte den Anwesenden Neujahrsgrüße und hob hervor, dass das Frühlingsfest, Symbol für Zusammenhalt und Hoffnung, im Dezember 2023 in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde – ein bedeutender Meilenstein. Es ist das erste Neujahrsfest seit der erfolgreichen Anerkennung als Kulturerbe und hat daher eine besondere Bedeutung. Im Rückblick auf das vergangene Jahr betonte Huang die intensive Zusammenarbeit zwischen Frankfurt und China in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung. Die erste internationale Drachenboot-Freundschaftsregatta zum Duanwu-Fest habe zehntausende deutsche und chinesische Teilnehmer begeistert und Frankfurt damit auch in China große mediale Aufmerksamkeit verschafft. Weitere bedeutende Veranstaltungen wie der „China-Tag“ im Rahmen der Euro Finance Week sowie die erste ESG-Best-Practice-Konferenz trugen zur Vertiefung der bilateralen Kooperation bei und förderten den wechselseitigen Austausch. Huang betonte, dass die Beziehungen zwischen Frankfurt und China stetig enger werden. Im Jahr 2024 belegten chinesische Investitionsprojekte im Rhein-Main-Gebiet den Spitzenplatz. Die Zahl chinesischer Touristen in Frankfurt erreichte ein historisches Hoch und übertraf sogar das Niveau vor der Pandemie. Auch in den Bereichen Städtepartnerschaft und Jugendaustausch entwickele sich die Zusammenarbeit dynamisch weiter – ein Ausdruck der Vitalität und des Potenzials der bilateralen Beziehungen. Angesichts der globalen Herausforderungen und Unsicherheiten warb Huang für eine verstärkte Zusammenarbeit beider Länder. China nehme eine führende Rolle in der Entwicklung von Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz ein, während Deutschland über exzellente Kompetenzen im Bereich der High-End-Produktion verfüge. Beide Länder könnten gemeinsam Großes erreichen, indem sie deutsche Qualität mit chinesischer Geschwindigkeit, deutsche Innovation mit dem chinesischen Markt und deutsche Handwerkskunst mit chinesischer Flexibilität kombinieren. Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg betonte in ihrer Ansprache, dass Frankfurt als internationale Metropole für Offenheit und kulturelle Vielfalt stehe. Die enge Partnerschaft mit China, insbesondere mit Guangzhou, bestehe seit 37 Jahren und habe sich in vielfältiger Weise bewährt – insbesondere im wirtschaftlichen und studentischen Austausch. Zahlreiche chinesische Unternehmen und Finanzinstitute seien in Frankfurt ansässig und leisteten einen wertvollen Beitrag zur lokalen Wirtschaft. Kulturelle Aktivitäten wie das „Chinafest“ und Drachenbootrennen seien fester Bestandteil des multikulturellen Stadtlebens. Angesichts globaler Herausforderungen sei ein noch engerer Austausch mit China notwendig, und Frankfurt werde die Zusammenarbeit weiter intensivieren. Bürgermeister Sun Zhiyang erinnerte in seiner Videobotschaft an den erfolgreichen Besuch in Frankfurt im vergangenen Jahr, bei dem zahlreiche Kooperationsabsichten vereinbart wurden. Guangzhou als wichtiges chinesisches Wirtschaftszentrum, internationaler Handelsplatz und touristisches Ziel heiße Gäste aus Deutschland stets herzlich willkommen. Man wolle die Städtepartnerschaft weiter vertiefen und neue Impulse für den Austausch in noch mehr Bereichen setzen. Der Empfang endete in einer warmen und freundschaftlichen Atmosphäre. Gäste aus Deutschland und China tauschten Neujahrswünsche aus und feierten gemeinsam das erste Frühlingsfest seit der Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes. Eine eindrucksvolle Löwentanz-Performance sorgte für Begeisterung und verlieh dem Abend zusätzliche festliche Stimmung. |




