| Generalkonsul Huang Yiyang besucht die Region Freiburg |
| 2025-03-04 |
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Am 4. März besuchte Generalkonsul Huang Yiyang die Region Freiburg. Dabei stattete er dem Ersten Bürgermeister der Stadt Freiburg, Ulrich von Kirchbach, dem Bürgermeister der Stadt Staufen, Michael Benitz, sowie dem Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein, Dieter Salomon, Besuche ab. Außerdem besichtigte er das UWC Robert Bosch College.
Erster Bürgermeister von Kirchbach hieß Generalkonsul Huang herzlich zu seinem ersten Besuch in Freiburg willkommen, stellte umfassend die Beziehungen der Stadt zu China vor und lobte die gute Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Kultur. Angesichts der derzeit komplexen internationalen Lage und zunehmender geopolitischer Herausforderungen betonte von Kirchbach, dass Freiburg weiterhin an Offenheit und internationalem Austausch festhalte und bereit sei, die Kooperation mit China insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Kunst weiter zu vertiefen – mit dem Ziel gegenseitigen Nutzens und gemeinsamer Entwicklung.
Generalkonsul Huang dankte der Stadtverwaltung Freiburg und Bürgermeister von Kirchbach für ihr langjähriges Engagement für die Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehungen und würdigte die bisherigen Erfolge der Zusammenarbeit. Er sicherte weitere Unterstützung des Generalkonsulats bei der Vertiefung des Austauschs mit China zu und lud die Stadt Freiburg ein, einen hochrangigen Vertreter zum Chinesisch-Deutschen Städtgipfel im Juni zu entsenden, um gemeinsam neue Chancen für die kommunale Zusammenarbeit zu erkunden.
Bürgermeister Benitz empfing Generalkonsul Huang und berichtete über die lange Geschichte der Stadt, insbesondere über die Verbindung zur literarischen Figur Faust, die hier der Überlieferung nach gestorben sein soll. Die Stadt lege großen Wert auf kulturelle und künstlerische Entwicklung und wolle insbesondere den Austausch junger Menschen mit China fördern. Bürgermeister Benitz kündigte an, dass das Faust-Forum in Staufen Anfang kommenden Jahres eröffnet werde, und sprach eine Einladung an chinesische Kultur- und Kunstgruppen aus, dort aufzutreten und so den interkulturellen Austausch weiter zu bereichern.
Generalkonsul Huang dankte Bürgermeister Benitz für dessen Einsatz zur Förderung der Freundschaft zwischen Staufen und China und betonte, dass Goethes „Faust“ als ein Klassiker der Weltliteratur auch in China große Bekanntheit genieße. Er sehe darin eine hervorragende kulturelle Brücke und hoffe, die Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Kunst und Bildung weiter zu vertiefen. Auch Bürgermeister Benitz wurde zum Chinesisch-Deutschen Städtgipfel eingeladen, um gemeinsam neue Wege der Zusammenarbeit auszuloten.
Herr Salomon, Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein, erinnerte sich gerne an seine Reisen nach Shanghai, Nanjing und Changshu und zeigte sich beeindruckt vom rasanten Fortschritt Chinas in Bereichen wie Elektromobilität und grüner Energie. Er erklärte, die IHK und er persönlich seien sehr daran interessiert, lokale Unternehmen bei der Ausweitung ihrer Zusammenarbeit mit China zu unterstützen. Salomon stellte außerdem die Innovationskraft und besonderen Stärken der regionalen Wirtschaft vor und sprach sich dafür aus, die Aktivitäten des Generalkonsulats aktiv zu unterstützen – etwa durch gemeinsame Veranstaltungen, die Unternehmenspartnerschaften fördern.
Generalkonsul Huang würdigte Salomons langjährigen Beitrag zur deutsch-chinesischen Wirtschaftskooperation. Er betonte, dass die deutsche Industrie über eine starke Basis und führende Technologien verfüge, während China in Bereichen wie Elektromobilität, erneuerbare Energien und Künstliche Intelligenz schnell voranschreite. Beide Seiten sollten ihre komplementären Vorteile nutzen, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und gemeinsam mehr Stabilität und positive Impulse für die Weltwirtschaft zu schaffen.
Am Nachmittag besuchte Generalkonsul Huang das UWC Robert Bosch College, wo er sich mit chinesischen Schülerinnen und Schülern austauschte. Er erkundigte sich eingehend nach ihrem Studien- und Lebensalltag und ermutigte sie, das internationale Lernumfeld zu schätzen, ihre interkulturellen Fähigkeiten zu stärken und sich zu weltoffenen, hochqualifizierten Talenten mit globaler Perspektive zu entwickeln.
Freiburg liegt im Südwesten Deutschlands, am Rande des Schwarzwaldes im Bundesland Baden-Württemberg. Die traditionsreiche Stadt ist als Kulturmetropole bekannt und gilt zugleich als Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit und Innovation. Mit weltweit führender Umwelttechnologie, moderner Architektur und renommierten Bildungs- und Forschungseinrichtungen – darunter die Universität Freiburg – zieht die Stadt internationale Studierende und Fachkräfte an. In den letzten Jahren hat Freiburg seine internationalen Beziehungen aktiv ausgebaut und pflegt enge Partnerschaften mit mehreren chinesischen Städten in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Bildung. |