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Generalkonsul Huang Yiyang trifft sich mit dem Staatssekretär des hessischen Wirtschaftsministeriums, Umut Sönmez

2025-03-05

Am 5. März traf sich Generalkonsul Huang Yiyang in Wiesbaden mit dem Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Umut Sönmez. Beide Seiten führten einen intensiven Austausch über die deutsch-chinesische Wirtschaftskooperation, die wirtschaftlichen Aussichten Chinas, die „Silver Economy“ sowie die Zusammenarbeit auf lokaler Ebene.

 

Herr Generalkonsul Huang erklärte, dass der diesjährige chinesische Regierungsarbeitsbericht die Ziele und politischen Leitlinien für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Chinas im Jahr 2025 klar definiere. Dabei werde am Grundsatz „Stabilität mit Fortschritt“ festgehalten, das neue Entwicklungskonzept umfassend umgesetzt, die Öffnung auf hohem Niveau weiter ausgebaut, die Binnennachfrage gezielt gestärkt und die technologische Innovation gefördert. Diese politischen Maßnahmen böten neue Chancen für die Zusammenarbeit chinesischer und deutscher Unternehmen. China sei einer der wichtigsten Handels- und Investitionspartner des Landes Hessen. Immer mehr chinesische Unternehmen gründeten hier Forschungs- und Entwicklungszentren, europäische Vertriebszentralen sowie Produktionsstandorte. Herr Huang äußerte den Wunsch, dass die Landesregierung die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen beider Seiten noch stärker unterstütze.

 

Herr Generalkonsul stellte außerdem eine Reihe wichtiger wirtschaftlicher Veranstaltungen vor, die das Generalkonsulat in diesem Jahr organisiert – darunter die Besuche von Regierungsdelegationen der chinesischen Partnerprovinzen Hunan und Jiangxi in Hessen, der erste Deutsch-Chinesische Städtgipfel Mitte Juni in Frankfurt sowie der „Taicang-Tag“ und die zweite EU-China ESG Best-Practice-Konferenz am 25.–26. Juni in Stuttgart. Er hoffe, dass das hessische Wirtschaftsministerium diesen Veranstaltungen weiterhin große Aufmerksamkeit schenke und Vertreter entsende. Darüber hinaus fördere das Generalkonsulat auch die trilaterale Kooperation zwischen China und Deutschland in Drittmärkten, etwa bei der beruflichen Ausbildung von Fachkräften aus afrikanischen Ländern.

 

Herr Staatssekretär Sönmez erklärte, dass China ein bedeutender wirtschaftlicher Partner Hessens sei und großes Potenzial für eine vertiefte Zusammenarbeit biete. Unternehmen beider Seiten sollten in Bereichen wie Pharmazie, Gesundheit, Maschinenbau und Automobilwesen durch partnerschaftliche Kooperation gemeinsam zukünftige Herausforderungen meistern. Er beobachte die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Chinas und deren Auswirkungen auf Europa mit großem Interesse. Auch im Umgang mit der Alterung der Bevölkerung könnten beide Länder voneinander lernen. Sönmez zeigte sich bereit, den Dialog mit Herrn Generalkonsul zu intensivieren, um mehr konkrete Kooperationen zwischen Unternehmen zu fördern. Er hoffe auf erfolgreiche Investitionen chinesischer Unternehmen in Deutschland und wolle aktiv an hochkarätigen Veranstaltungen des Generalkonsulats teilnehmen, um Plattformen für den Austausch mit chinesischen Partnern zu schaffen und die China-Kooperation der hessischen Wirtschaft zu stärken.

 

Hessen gehört zu den wirtschaftsstärksten Bundesländern Deutschlands und ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Europas. Zu den industriellen Säulen zählen die Chemie-, Automobil-, Elektro- und Maschinenbauindustrie. Bekannte Unternehmen wie Opel, Merck, Fresenius und Evonik haben hier ihren Sitz. Der tertiäre Sektor ist hoch entwickelt: Frankfurt am Main ist eine international bedeutende Messe- und Finanzmetropole sowie ein Luftverkehrsknotenpunkt. Zudem ist Hessen eines der forschungsintensivsten Bundesländer mit fünf Universitäten und fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Nach Angaben der Industrie- und Handelskammer Frankfurt haben sich über 1.000 chinesische Unternehmen und Institutionen in Frankfurt und der umliegenden Region angesiedelt.

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