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Generalkonsul Huang Yiyang nimmt am chinesisch-europäischen Finanzgipfel „Kapitalvernetzung – Die neue Seidenstraße der Finanzinvestitionen“ teil

2025-11-19

Am 19. November nahm Generalkonsul Huang Yiyang auf Einladung am chinesisch-europäischen Finanzgipfel „Kapitalvernetzung – Die neue Seidenstraße der Finanzinvestitionen“ teil und hielt eine Ansprache. Anwesend waren unter anderem Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI), Chen Longjian, Geschäftsführer der Bank of China Frankfurt Branch, Jin Penghui, Direktor der Zentrale der People’s Bank of China in Shanghai, Nicolas Zippelius, Mitglied des Deutschen Bundestages und des Auswärtigen Ausschusses, Wang Bo, stellvertretender Generaldirektor der Shanghai Stock Exchange, sowie rund 200 hochrangige Vertreter chinesischer und europäischer Finanzinstitutionen, darunter der Asset Management Association of China, E Fund Management, DWS Group und der Italian Association of Asset Management. Der Gipfel wurde gemeinsam von der Bank of China und dem BVI ausgerichtet.

 

Generalkonsul Huang erklärte, dass vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Risiken und einer schwachen globalen Konjunkturerholung China und Deutschland sowie China und Europa in zentralen Fragen wie der Verteidigung des Multilateralismus, der Wahrung des Freihandels und der Förderung grüner Entwicklung übereinstimmende Positionen verträten. Zugleich seien die Volkswirtschaften in ihrer Struktur, in Industrie- und Lieferketten sowie bei der digitalen Transformation in hohem Maße komplementär, was eine solide Grundlage für eine kontinuierliche Vertiefung der Finanzkooperation bilde. China erweitere derzeit schrittweise die institutionelle Öffnung seines Finanzsektors und verbessere die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Investitionen und Finanzierungen. Deutsche und europäische Finanzinstitute sowie langfristig orientiertes Kapital seien eingeladen, die Chancen der chinesischen Öffnung zu nutzen und in China tätig zu werden.

 

Chen Longjian, Geschäftsführer der Bank of China Frankfurt Branch, betonte, dass die Bank of China als eine der international am stärksten aufgestellten chinesischen Geschäftsbanken mit dem umfassendsten globalen Netzwerk seit Langem tief im europäischen Markt verankert sei. Sie fördere kontinuierlich die Nutzung des Renminbi in Europa und biete europäischen Investoren beim Markteintritt in China sowie chinesischen Unternehmen bei ihrer Entwicklung in Europa umfassende Finanzdienstleistungen. Auch künftig werde die Bank of China chinesisch-europäischen institutionellen Investoren noch umfassendere, hochwertigere und effizientere Services anbieten und so zur Vertiefung der Finanzkooperation zwischen China und Europa beitragen.

 

Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI), erklärte, dass in diesem Jahr der 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und der EU begangen werde und der deutsche Vizekanzler und Bundesfinanzminister Klingbeil in dieser Woche erfolgreich China besucht habe. Vor diesem Hintergrund komme der Durchführung dieses Gipfels besondere Bedeutung zu. Der Verband pflege seit Langem eine gute Zusammenarbeit mit China und wolle die Konferenz als Anlass nutzen, den Austausch mit chinesischen und anderen europäischen Finanzmarktakteuren weiter zu intensivieren und gemeinsam Brücken für den deutsch-chinesischen sowie den europäisch-chinesischen Finanzdialog zu bauen.

 

Der Bundestagsabgeordnete Nicolas Zippelius erklärte, dass seit der Aufnahme der deutsch-chinesischen und europäisch-chinesischen Beziehungen in zahlreichen Bereichen fruchtbare Kooperationen entstanden seien, die viele Erfolgsgeschichten hervorgebracht hätten. Deutschland und China stünden längst nicht mehr in einem klassischen Geber-Nehmer-Verhältnis, sondern seien gleichberechtigte Partner, die voneinander abhängen und sich ergänzen. In Bereichen wie Finanzkapital, grüner Entwicklung und Dreieckskooperationen könnten neue Kooperationsmodelle entwickelt werden. Für Deutschland sei China nicht nur ein wichtiger Exportmarkt, sondern auch ein Partner bei der Bewältigung globaler Herausforderungen sowie ein Mitgestalter bei der Vernetzung der Kapitalmärkte. Durch Offenheit, Dialog und gegenseitiges Vertrauen könnten beide Seiten Win-win-Ergebnisse erzielen und gemeinsam die globale Ordnung mitgestalten.

 

Im Rahmen der Dialogrunde hielten chinesische und europäische Gäste Fachvorträge und führten Diskussionen zu Themen wie der Vernetzung der chinesischen und europäischen Kapitalmärkte, der Entwicklung des chinesischen Kapitalmarktes und Investitionschancen, Trends am Renminbi-Markt sowie bewährten Praktiken im chinesisch-europäischen Asset Management. Die europäischen Teilnehmer brachten einhellig ihre Bereitschaft zum Ausdruck, die enge Zusammenarbeit mit der chinesischen Seite fortzusetzen, die Kommunikationsmechanismen weiter zu verbessern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Asset Management sowie die Vernetzung der Kapitalmärkte kontinuierlich zu vertiefen, um weitere greifbare und praxisnahe Ergebnisse zu erzielen.



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